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Abfallkonzept ( BMA ) Biologisch - Mechanische-Abfallbehandlung ( für Envicont patentrechtlich geschütztes Verfahren ) |
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Abfallbehandlungsanlagen arbeiten in der Regel nach dem Prinzip der Mechanisch Biologischen Abfallbehandlung ( MBA ) in grob 3 Etappen mittels Sortierung des Originalinputmaterials in diverse Fraktionen unterschiedlicher Größen, u.a. in gefährliche, sperrige, drahtige und übergroße Stoffe ( größer ca. 500 mm ), Wert- und Reststoffe kleiner ca. 500 mm sowie der anschließenden biologischen Behandlung der mit Biomaterial behafteten Fraktionen. Aufgrund der Feuchtigkeit des Inputmaterials sind die jeweiligen sortierten Fraktionen meist mit Feuchtigkeit, organischen und anorganischen Partikeln ( z.B. Sand etc. ) behaftet. Damit ergibt sich einerseits eine Wertminderung der Wertstofffraktion sowie Einschränkung deren Verwendbarkeit. Das im Sortierprozess befindliche feuchte Material verursacht erhebliche Verschleißerscheinungen in der Anlagentechnik und hohen Wartungsaufwand. Die weiterhin im Sortierprozess entstandene Feinfraktion zwischen 0 und 80 mm bzw. 0 und 40 mm ist meist stark organisch belastet. Aufgrund der fehlenden Struktur dieses Feinfraktionsmaterials lässt sich diese Fraktion nur unter sehr hohem energetischen bzw. mechanischen Aufwand so behandeln, dass es hygienisiert, stabilisiert und somit nutzbar oder ablagerungsfähig ist. 1. Unsere Neuerung betrifft ein Verfahren bzw. ein Konzept zur Biologisch Mechanischen Abfallbehandlung. 2. Dieses Verfahrens basiert im Gegensatz zum MBA – Verfahren nach der Absortierung von gefährlichen, sperrigen, drahtigen und übergroßen Stoffen ( größer ca. 500 mm ) auf der biologischen Behandlung der kompletten Restfraktion ohne weitere Sortierung. 3. Diese Fraktion hat aufgrund des Materialgemisches ausreichend Struktur für eine aerobe Behandlung zum Abbau organischer Stoffe, welche sich in einem Abfallgemisch befinden. 4. Aufgrund der aeroben Behandlung wird eine komplette Hygienisierung und Vortrocknung des Materialgemisches sowie Stabilisierung und teilweise Mineralisierung der beinhalteten organischen Substanzen erreicht. 5. Das nach der aeroben Behandlung verfügbare Materialgemisch kann aufgrund seiner lockereren Struktur effizienter und sauberer getrennt / sortiert werden. 6. Die vorgetrockneten sortierten Wertstofffraktionen haben weniger Anhaftungen mit anorganischen bzw. mineralischen Substanzen ( z.b. Sand ) und sind daher bedeutend reiner, wodurch sich ein höherer Wert der Fraktionen ergibt. 7. Die Sortierung der vorgetrockneten Fraktionen ist weniger Energieaufwändig und verursacht bedeutend geringere Verschleiß und Wartungskosten der Sortieranlage. 8. Da das Materialgemisch nach der biologischen Behandlung hygienisiert ist, entstehen im nachfolgenden Prozess bedeutend weniger zu behandelnde Schadstoffe in der Luft und minimieren die möglichen Gesundheitsgefährdungen.
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